In meinem HyperX DuoCast Test habe ich ein USB-Kondensatormikrofon gesucht, das nicht nur optisch in mein Setup passt, sondern auch klanglich in der Oberklasse mitspielt. Ich habe das DuoCast jetzt einige Wochen lang für meine Streams und Voice-Chats genutzt.
Wer ein schickes Setup will, wird hier definitiv fündig. In diesem Bericht auf kaufpiloten.de erfährst du, warum die Bedienung am Gerät selbst genial ist, die Software mich aber einige Nerven gekostet hat.
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Meine Bewertung des HyperX DuoCast
Nach meinen intensiven Aufnahmesessions im Homeoffice und beim Streaming habe ich mir eine fundierte Meinung gebildet. Für ein USB-Mikrofon liefert HyperX hier eine beeindruckende Technik ab. Auf Basis meiner Erfahrungen komme ich zu folgender Punktebewertung:
| Kategorie | Bewertung (1-5) | Meine Begründung |
|---|---|---|
| Aufnahmequalität (Hi-Res) | 5/5 Punkte | Die 24-Bit/96kHz Abtastrate sorgt für eine extrem klare Stimme fast ohne Rauschen. |
| Bedienung am Gerät | 5/5 Punkte | Der Tipp-to-Stumm-Sensor und der Gain-Regler sind im Alltag extrem intuitiv. |
| Design & Verarbeitung | 5/5 Punkte | Das kompakte Design mit der flachen Mikrofonspinne wirkt sehr modern und hochwertig. |
| Vielseitigkeit | 4/5 Punkte | Zwei Richtmuster (Niere & Omni) decken fast alle Szenarien für Gamer und Podcaster ab. |
| Software-Steuerung | 2/5 Punkte | Die RGB-Lichtsteuerung über die Software ist leider umständlich und wenig benutzerfreundlich. |
Intuitive Kontrolle: Tipp-to-Stumm und RGB-Feedback
Mein persönliches Highlight ist der Tipp-to-Stumm-Sensor an der Oberseite des Mikrofons. Ich finde es genial, dass man nicht nach einem mechanischen Knopf suchen muss, der womöglich noch ein störendes Klicken in der Aufnahme verursacht. Eine leichte Berührung genügt.
- Optische Kontrolle: Die Stummschaltung wird durch den RGB-Ring sofort optisch angezeigt. Ich habe festgestellt, dass dies im Alltag extrem sicher ist, da man nie aus Versehen „heiß“ spricht.
- Gain-Regler: Der Einstellknopf für die Verstärkung lässt sich leicht bedienen und ermöglicht eine schnelle Anpassung der Lautstärke direkt am Mikrofon.
- Einfache Montage: Die flache Mikrofonspinne ist bereits integriert und fängt Vibrationen vom Schreibtisch, etwa durch Tippen auf der Tastatur, zuverlässig ab.
Technische Daten im Überblick: Hi-Res Audio für Profis
Das DuoCast macht keine Kompromisse bei der technischen Ausstattung. Hier sind die wichtigsten harten Fakten, die ich im Test für euch zusammengefasst habe:
| Merkmal | Details | Mein Praxis-Nutzen | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Abtastrate | 24-Bit / 96kHz | Präzise, rauscharme Aufnahmen in Studioqualität. | Hi-Res Standard für professionellen Klang. |
| Richtmuster | Niere & Omnidirektional | Vielseitig einsetzbar für Solo-Streaming oder Konferenzen. | Umschaltbar per Knopfdruck am Gerät. |
| Anschluss | USB-C | Einfache Plug-and-Play Verbindung. | Kompatibel mit PC, PS5, PS4 und Mac. |
| Schutz | Integrierter Pop-Filter | Dämpft unschöne Explosivlaute (P- und B-Laute). | Kein externes Zubehör vor dem Gesicht nötig. |
Vielseitigkeit durch zwei Richtmuster
Wie der Name DuoCast schon andeutet, verfügt das Mikrofon über zwei Richtmuster. Ich bin der Meinung, dass dies das Mikrofon für weit mehr als nur reines Gaming qualifiziert. Per Knopfdruck lässt sich das Verhalten der Kapseln ändern.
- Niere: Ideal für mich beim Streamen, da der Schall hauptsächlich von vorne aufgenommen wird und Hintergrundgeräusche minimiert werden.
- Omnidirektional: Praktisch, wenn man zum Beispiel zu zweit an einem Tisch sitzt und beide Personen gleichermaßen aufgenommen werden sollen.
- Kompakte Bauweise: Trotz der Technik ist das Mikrofon angenehm klein und nimmt im Sichtbereich der Kamera kaum Platz weg.
Sicherheit beim Stummschalten im Live-Betrieb (Use Case)
Im Live-Betrieb, sei es in einem Meeting oder im Stream, ist die Kontrolle über den Ton das Wichtigste. Hier zeigt das DuoCast seine wahre Stärke.
Während eines hitzigen Gaming-Matches musste ich plötzlich husten. Früher musste ich mühsam nach einem Button suchen oder eine Tastenkombination drücken. Ich habe festgestellt: Beim DuoCast genügt ein reflexartiger Tipper auf die Oberseite des Gehäuses.
Die RGB-Beleuchtung schaltete sich sofort um, und ich wusste hundertprozentig sicher, dass meine Mitspieler nichts hören konnten. Nachdem der Hustenanfall vorbei war, aktivierte ein weiterer Tipp das Mikrofon wieder. Ich denke, diese intuitive Hardware-Lösung ist für jeden Content Creator ein massiver Gewinn an Sicherheit und Komfort.
Was mir nicht so gut gefällt: Die Software-Hürden
Ich bin der Meinung, dass man vor dem Kauf wissen sollte, dass die Software-Steuerung für die Beleuchtung ein Schwachpunkt ist. Wenn du das RGB-Licht in einer speziellen Farbe einstellen oder komplett ausschalten willst, ist das in der hauseigenen Software leider ziemlich umständlich gelöst. Ich habe festgestellt, dass die Menüführung unübersichtlich ist und Einstellungen manchmal nicht sofort übernommen werden. Hier hätte ich mir eine deutlich benutzerfreundlichere Lösung gewünscht, die mit der hervorragenden Hardware-Qualität mithalten kann.
Mein Fazit: Design-Highlight mit Profi-Klang
Das DuoCast ist ein fantastisches Mikrofon für alle, die Wert auf modernes Design und eine kristallklare Stimme legen. Mich hat vor allem die Hi-Res Aufnahmequalität und der geniale Stummschalt-Sensor überzeugt.
Wer allerdings Wert auf eine intuitive Lichtsteuerung legt, braucht bei der Ersteinrichtung in der Software etwas Geduld. Für mich ist das HyperX DuoCast trotzdem eine absolute Empfehlung für Gamer und Streamer auf kaufpiloten.de.
Alle Daten und Fakten auf einen Blick
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Produktname | HyperX DuoCast |
| Mikrofontyp | USB-Kondensatormikrofon |
| Audio-Auflösung | 24-Bit / 96kHz |
| Richtcharakteristik | Niere, Omnidirektional |
| Funktionen | Tipp-to-Stumm, Gain-Regler, RGB-Beleuchtung |
| Kompatibilität | PC, PS5, PS4, Mac |
| Ausstattung | Integrierter Pop-Filter, Mikrofonspinne |
| Anschluss | USB-C auf USB-A |
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